In 3 Schritten erkennen, wozu Stille und Meditation gut sind!

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Hast Du Dich schon mal beobachtet, wie Du mit Dir und anderen umgehst, wenn Du Stress hast? Wünscht Du Dir mehr Gelassenheit? Wünschst Du Dir mehr Ruhe und Frieden – in Dir und für die Welt?

Die nachfolgende wunderbare Geschichte ist mir heute begegnet und ich war so begeistert von ihrer Einfachheit und Klarheit! Sofort habe ich mich ans Laptop gesetzt um die Geschichte und meine Gedanken dazu mit Euch zu teilen.

Wozu es sich lohnt die Schritte der Stille und Meditation zu gehen, was wir daraus lernen und erkennen…

Kurz vorab: In einem weiteren Blog-Beitrag, der bald folgt, werde ich euch meine liebsten und vor allem sofort umsetzbaren Meditationstechniken vorstellen.

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen.

Sie fragten ihn: „Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille und der Meditation?“

 

Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt.

Er sprach zu seinen Besuchern: “Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“

Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“

 

Nach einer Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf: „Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“

Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selber!“

Der Mönch sprach: „Nun, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Man sieht sich selber! Und nun wartet noch eine Weile.“

 

Nach einer Weile sagte der Mönch erneut: „Schaut jetzt in den Brunnen. Was seht ihr?“

Die Menschen schauten hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“ Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

(Autor unbekannt)


1. Schritt – Zur Ruhe kommen

Eine tolle Geschichte, die uns den Alltag der meisten Menschen vor Augen hält. Wir sind immer in Aktion, unser Gedankenkarussell dreht sich – Freizeitstress, Arbeitsstress, Erwartungen erfüllen… Wir versuchen alles mit Logik und Denken zu lösen, unsere Intuition nehmen wir nicht wahr. Wir sind so damit beschäftigt Erwartungen zu erfüllen, dass wir nicht mehr fühlen, was unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind. Wir sind rastlos! Unser Wasser ist immer unruhig!

2. Schritt – Uns selbst sehen

Und dann, wenn wir es doch geschafft haben, still zu sein, zur Ruhe zu kommen, einen Gang zurück zu schalten, vielleicht mal nein zu sagen, dann sehen wir endlich in den Spiegel und können erkennen was uns begegnet und was es mit uns zu tun hat. Wir nehmen uns wieder wahr, wir fühlen und spüren und sehen uns selbst unsere Bedürfnisse wieder und genießen wieder die Zeit mit uns alleine. Wir finden uns selbst in der Stille! Unser Wasser ist ruhig!

3. Schritt – Zusammenhänge verstehen

Wenn wir mehr Zeit in der Stille verbringen, dann lernen wir nicht nur uns selbst besser kennen, sondern auch andere Zusammenhänge und Weisheiten dürfen sich in uns ausbreiten. Wir nehmen die Wunder des Lebens war. Wir fühlen in der Tiefe und lang Verborgenes wird für uns sichtbar. Wenn die Zeit reif ist, sehen wir den Grund aller Dinge!


Innere Ruhe, Frieden und Vertrauen – Liebe breitet sich in uns aus!

Und wir bringen es in die Welt…

Das sagt die Geschichte für mich aus, was sagt Sie Euch?

Was bringt die Geschichte in Euch hervor?

Ich freu mich auf Eure Gedanken, teilt Sie in den Kommentaren mit mir.

Eure Claudia


P.S.: Mir fällt gerade ein, ich hab vor Jahren einmal ein Buch gelesen:

Ich folge der Stille und finde mich Selbst von Brigitta de las Heras (10. Juli 2009) Taschenbuch

Da sind wirklich einfache und alltagstaugliche Tipps dabei. Ich hab erst kürzlich wieder darin geblättert, darum ist es mir vermutlich jetzt eingefallen.

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